Ihr kompakter Blog zu aktuellen Themen, wichtigen Urteilen und praxisnahen Tipps rund ums Strafrecht.

Ein Strafbefehl kommt häufig überraschend: Per Post erhält man ein Schreiben vom Amtsgericht, in dem bereits eine Strafe festgesetzt wurde – ohne dass man zuvor vor Gericht erscheinen musste. Viele Betroffene sind verunsichert und fragen sich, ob sie den Strafbefehl akzeptieren oder Einspruch einlegen sollen. Die Entscheidung muss schnell getroffen werden, denn die Frist beträgt nur zwei Wochen.

Der BVB-Spieler Karim Adeyemi wurde Medienberichten zufolge wegen illegalen Waffenbesitzes zu einer Geldstrafe von 450.000 Euro verurteilt. Die Höhe der Summe sorgte für Diskussionen in den sozialen Medien. Doch wie kommt es zu solch hohen Beträgen bei Geldstrafen? Warum zahlt eine Person 3.000 Euro, während eine andere für dieselbe Tat mehrere hunderttausend Euro zahlen muss? Dieser Artikel erklärt beispielhaft das deutsche Tagessatzsystem und zeigt, wie Geldstrafen berechnet werden.

Wird eine Straftat von mehreren Personen begangen, stellt sich die Frage, ob diese als Bande zusammengearbeitet haben. Dabei gibt es einiges zu beachten, da viele Straftatbestände eine höhere Strafe vorsehen, wenn es sich um eine Bande handelt. In diesem Artikel geben wir einen Überblick, an welchen Kriterien sich das Vorliegen einer Bande bemisst und welche Folgen damit einhergehen können.

Die Meinungsfreiheit steht unter dem verfassungsrechtlichen Schutz des Grundgesetzes. Gleichzeitig stellt das Strafgesetzbuch bestimmte Äußerungen unter Strafe. Es besteht also ein Spannungsverhältnis zwischen der Verfassung einerseits und dem Strafrecht andererseits. Welche Äußerungen noch unter die freie Meinungsäußerung fallen und welche bereits den Tatbestand einer Strafnorm – vor allem den der Beleidigung – verwirklichen, ist im Einzelfall eine Frage der Abwägung.

Neben der bekannten Geld- oder Freiheitsstrafe gibt es im deutschen Strafrecht eine weitere Sanktionsmöglichkeit: die Maßregeln der Besserung und Sicherung, die ebenfalls im Strafgesetzbuch (StGB) geregelt sind. Diese werden oft mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe kombiniert. Ihre Zielsetzung gilt nicht dem Schuld- beziehungsweise Unrechtsausgleich einer Tat, sondern dem präventiven Schutz der Allgemeinheit.

Seit dem 1. April 2024 ist der Besitz und der Konsum von Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen legal. Was sich vor ein paar Jahren noch wie ein Aprilscherz anhören musste, ist das vorläufige Ende einer langjährigen gesellschaftlichen und politischen Diskussion. Mit diesem Artikel soll in der gebotenen Kürze dargestellt werden, welche Formen des Besitzes und Konsums von Cannabis für Erwachsene mittlerweile legal sind – und unter welchen Umständen der Umgang mit Cannabis weiterhin strafbar ist.
Mit unserer über 20-jährigen Fachkompetenz sind wir für Sie im Großraum München und bundesweit tätig.